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R25/3 Tank: Leck an den vorderen Laschen abdichten
Die Ursachen f├╝r den Ri├č sind einfach erkl├Ąrt. Die Laschen sind zwar schon mit leichtem Abstand zu den Tankw├Ąnden angeschwei├čt, ihre vorderen Enden sind aber meist 1-2mm weiter auseinander als das R├Âhrchen, das durch die Querbohrung dicht hinter dem Rahmenkopf durchgeht und die Schraube aufnimmt.

Im Idealfall sollte dieser Restspalt durch Unterlegscheiben so ausgef├╝llt werden, da├č der Tank bei der Montag "saugend" ├╝ber die Unterlegscheiben gleitet und das Anziehen der Schrauben die beiden Laschenenden nicht oder nur minimal zusammenzieht.

In der Praxis gibt es zwei Probleme: die Unterlegscheiben (wenn sie denn je drin waren) sind sp├Ątestens beim dritten Besitzer rausgeflogen und aus lauter Angst, die Schraube zu verlieren, wird diese so fest angezogen, da├č die Laschen gut zusammengespannt werden. Weiterhin sind die Tankinnenseiten nicht 100%ig parallel-sie gehen nach unten ein bisschen auseinander, so da├č auch mit normalen Unterlegscheiben immer ein bisschen Zug auf die untere Schwei├čnaht kommt.
Und bei 3mm Materialdicke federt die Lasche nicht, sondern gibt das Moment nahezu ungebremst an die Schwei├čn├Ąhte und damit an die Tankw├Ąnde weiter.
Irgendwann gibt eine Tankwand dann (wohl meist an der unteren Schwei├čnaht) nach und rei├čt ein. Das Leck l├Ą├čt sich dann entweder direkt als feuchte Stelle oder mittels eines Tuches (da├č dann na├č wird) erkennen.


Und so wirds gemacht:
Ben├Âtigt werden etwa eine Stunde Zeit, ein Dremel (oder Bohrmaschine und eine flexible Welle), ein paar passende Trennscheiben und Schleifscheiben, eine kleine Drahtb├╝rste (ebenfalls f├╝r den Dremel), Verzinnungspaste, Karrosseriezinn (bleistiftstark, ca 4cm lang), ein lein├Âlgetr├Ąnktes St├╝ck Hartholz (Buche o.├Ą.), ein leistungsstarker L├Âtkolben (mindestens 150W) oder ein kleiner L├Âtbrenner und eine Unterlegscheibe in der Dicke des gr├Â├čten Spaltma├čes.
Gerade, wenn man mit dem Brenner arbeitet, sind ein paar nasse Handt├╝cher hilfreich, um die Fl├Ąche au├čerhalb des "Operationsgebietes" immer wieder herunterzuk├╝hlen...der Lack dankts.

Ich habe meinen Tank mit einem kleinen L├Âtbrenner aus dem Baumarkt bearbeitet...damit mir nicht ein noch z├╝ndf├Ąhiges Gemisch im Tank um die Ohren fliegt, habe ich den Tank nach Abbau des Benzinhahnes ein paar Tage mit einem kleinen 230V L├╝fter durchgeblasen, bis es nicht mehr nach Sprit roch.

In einem anderen Forum habe ich den Tip gelesen, da├č auch das "Sp├╝len" des Tanks mit den Auspuffabgasen eines anderen Fahrzeugs hier gute Dienste leisten kann.

Anschlie├čend die betroffene Zunge mit der Trennscheibe erst an der Lasche und dann an der Schwei├čnaht abtrennen. Um den Tank nicht zu besch├Ądigen, sollte zumindest in der Fl├Ąche ein Pappstreifen untergelegt werden...wenn der sich bewegt, ist man durch.



Nach dem Entfernen der Zunge die Schwei├čnaht ein bisschen gl├Ątten und die Fl├Ąche von Rost und Lack befreien. Vor allem im vorderen Teil sollte dies so gr├╝ndlich erfolgen, da├č man gut an den Ri├č kommt...ansonsten eher verhalten mit der Schleifscheibe arbeiten, um nicht versehentlich ein weiteres Loch in den Tank zu machen...ein Leck reicht schlie├člich .


Anschlie├čend wird die Fl├Ąche verzinnt-dabei die Schnittkante an der Lasche nicht vergessen, damit auch dort sp├Ąter das Karosseriezinn haftet...dies tr├Ągt mit zur Stabilisierung bei.


Nach dem gr├╝ndlichen Reinigen das ganze wieder hei├čmachen und das Karosseriezinn aufbringen...idealerweise sind Zinn und Fl├Ąche so warm, da├č das Karosseriezinn an der Fl├Ąche anschmilzt und sich mit dem Holzst├╝ck wie weiche Butter verteilen und in Form bringen l├Ą├čt.
Am Ende sollte es so aussehen:


Wichtig: wenn das Zinn erkaltet ist, nur mit Feile, Schleifpapier oder Messer bearbeiten, nicht mit der Flex oder anderen derartigen Werkzeugen...der feine Schleifstaub ist nicht gesundheitsf├Ârderlich.

Abschlie├čend kann die Fl├Ąche lackiert werden und der Tank ist wieder startklar.


Eingangs habe ich ja schon erw├Ąhnt, da├č die beiden Laschen nicht sauber parallel stehen...ich habe daher die Unterlegscheibe auf einer Seite mit dem Hammer ein wenig flacher geklopft (auf dem Bild am breiteren Rand zu erkennen), damit sie die Lasche fl├Ąchig unterst├╝tzt...


Viel Spa├č beim , Tas
1 Jun 2009 - 13:51 von Tassilo Rahmen & Anbauteile | Kommentare (0)
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